Wurzeln und Flügel im Alltag

Der Alltag mit dem Baby gestaltet sich oft überraschend anders, als man es sich noch in der Schwangerschaft vorgestellt hat. Die Bedürfnisse unserer Kinder scheinen plötzlich noch so viel dringender, als man es sich hätte träumen lassen. Auch die Methoden zur Beruhigung, die man sich schon im Vorfeld ganz selbstverständlich überlegt hat, funktionieren plötzlich nicht so richtig. 

Kurz um: Jedes Kind ist anders, aber dennoch haben sie viel gemeinsam! Um Deinem Baby helfen zu können, ist es wichtig, dass Du es verstehst. Hierbei ist nur ein Faktor die Kommunikation, denn genauso wichtig ist es zu wissen, wie unsere Babys "funktionieren". 

Trageberatung

Tragen

Das Tragen ist gemeinsam mit dem Stillen die Wunderwaffe der "Babypflege". Schaut man sich unsere Kinder genauer an, wird schnell deutlich, warum das Tragen für die Entwicklung so ungemein wichtig ist. 

Unsere Babys haben angeborene Reflexe, die eindeutig darauf hinweisen, dass Sie "Traglinge" sind. Was bedeutet das Tragen für die kindliche Entwicklung? 

  • Bindung wird durch Hormonausschüttung gestärkt (auch beim Papa) 
  • Alle Sinne werden angeregt und geschult: (visuell - mit dem Sehsinn, akustisch - mit dem Hörsinn, haptisch - kinästhetisch Tiefensensibilität, taktil - mit dem Tastsinn olfaktorisch - mit dem Geruchssinn, gustatorisch - mit dem Geschmackssinn, vestibulär - mit dem Gleichgewichtssinn)
  • Soziale Kompetenz wird durch verstärkte Kommunikation und Erleben auf Augenhöhe gestärkt
  • Wirbelsäulen- und Hüftentwicklung wird natürlich unterstützt
  • Stärkung der gesamten Muskulatur
  • etc.  

Tragen ist das, was der Körper unseres Babys erwartet. Damit es für Dich auch kuschelig ist, solltet Ihr Euch eine Trageberatung gönnen. 

 

Weitere Beratungsthemen: 

Bindung

Das Bindungsverhalten zwischen Eltern und Kind ist elementar für das ganze restliche Leben. Eine stabile und verlässliche Eltern-Kind-Bindung ist der Grundstein für die Bindungsfähigkeit im Erwachsenenalter und hat große Auswirkungen auf Freundschaften, Partnerschaften und das gesamte soziale Umfeld. 

Das Bindungsverhalten wirkt immer zusammen mit dem Explorationsverhalten, welches gekennzeichnet ist durch Entdeckergeist, Neugierde und den Drang zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. 

Ist die Bindung unsicher oder gestört, wird ein Kind immer primär mit dem Bindungsthema beschäftigt sein, um Liebe und Anerkennung kämpfen und so zwangsläufig an Neugierde und Entwicklungsdrang einbüßen. 

Bindung ist somit der wichtigste Grundstein für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. 


Kommunikation

Babys kommunizieren von Geburt an. Genau genommen kommunizieren Sie bereits im Mutterleib. Diese Kommunikation ist, bevor sie wirklich mit dem Sprechen anfangen, zunächst auf Laute und Zeichen bis hin zum Weinen oder Schreien beschränkt. Doch hier sind die Kleinen bereits sehr kompetent. Wenn Du die Sprache Deines Kindes verstehst, hilft Dir dies sehr schnell auf seine Bedürfnisse reagieren zu können. Das stärkt sowohl Eure Bindung, als auch das Vertrauen Deines Kindes in diese Welt. Es wird zufriedener und entspannter, was sich natürlich auch auf Dein Gemüt überträgt. Ist das Baby zufrieden, ist auch die Mama entspannt und glücklich. 

Lerne Dein Baby zu verstehen.


Stillen

Stillen ist eine soziale Kompetenz und wird erlernt, nicht vererbt! Instinktiv suchen Babys die Brust. Sie haben einen Suchreflex, die sie ziemlich sicher zur Nahrungsquelle - Deiner Brust - führen. Durch den Saugreflex bekommt Dein Baby die Milch aus der Brust. Doch das Zusammenspiel zwischen Mutter und Kind muss in der Regel erlernt oder imitiert werden. Da wir früher stets in Gruppen gelebt haben, war das Stillen immer Normalität und wurde von klein auf imitiert und geübt. Genau dies fehlt uns heute! Umso wichtiger ist es, sich von Anfang an Unterstützung zu suchen und sich am Besten auch schon im Vorfeld intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. 

Suche die Gemeinschaft, nimm Hilfe an! 


Schlafen

Ein gut gemeinter Rat in der Schwangerschaft lautet: "Schlaf! Schlaf um Dein Leben!" ;) Leider ist Vorschlafen nicht möglich und besonders in der Schwangerschaft wird das nächtliche Erwachen durch Klogänge in der Regel schon "geübt". 

Der Schlafrythmus von Babys und Erwachsenen ist leider sehr unterschiedlich lang, weshalb Babys häufiger erwachen. Das könnte zu Problemen und Erschöpfung führen, muss es aber nicht. Akzeptiert man diese "Eigenart" des Babys und zieht wissenschaftliche Erkenntnisse hinzu, dann gibt es eine sehr entspannte Form des Schlafens mit dem Baby.

Es gibt eine Methode, die dafür sorgt, dass sich der Schlafrythmus von Mutter und Kind angleichen und die Mutter dadurch nicht mehr von einem weinenden Baby aus dem Tiefschlaf gerissen wird. Das führt nämlich zwangsläufig dazu, dass die Mutter sich schlapp und erschöpft fühlt. Gemeinsames Erwachen in der Phase des leichten Schlafes, wird dagegen in der Regel nicht als Belastung empfunden, und die meisten Mütter berichten, dass sie trotz häufiger Schlafunterbrechung in der Nacht viel Kraft für den Tag mit dem Baby haben. 

Schlafen mit den Tricks der Natur! 

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